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Buchrezension und Gewinnspiel: Flower Power

*Werbung/Buchrezension*

Trockenblumen sind der heiße Scheiß des Bastelsommers 2020, oder? Gefühlt ist die ganze selbstgemachte Deko dieses Jahr mit getrockneten Gräsern und Blüten versehen. Und wir lieben es! Daher wollen wir euch heute das Buch “Flower Power – Zauberhafte Projekte mit Trockenblumen” von LAETITIA LAZERGES, erschienen im Christophorus-Verlag, vorstellen. Auf unserem Instagram-Kanal veranstalten wir außerdem ein Gewinnspiel, bei dem ihr mit etwas Glück ein Exemplar und einen goldenen Ring für euer erstes selbstgemachtes Werk gewinnen könnt.

Hier könnt ihr einen Blick ins Buch werfen.

Der Einstieg ins Buch dreht sich zunächst erst mal um Vorbereitungen und Tipps zum Selbertrocknen. Und das ist auch gut so. Denn wenn es gerade an vielen Orten Trockenblumen zu kaufen gibt, sind die a) häufig nicht gerade günstig, vor allem nicht, wenn man Gefahr läuft sie während des Bastelns vielleicht zu zerstören und b) sind sie außerhalb von Großstädten nicht so gut zu bekommen. Wir hier in unserem kleinen Kyritz sitzen da ganz schön auf dem Trockenen. Daher fanden wir die Tipps zum Selbertrocknen richtig gut. So kannst du dir im Blumenladen frische Blumen kaufen und trocknen lassen oder du ziehst los und schaust, was du auf der Wiese findest. Außerdem gibt es Tipps zur richtigen Pflege und Reinigung (Staub entfernen) für die entstandenen Werke.

Eine Blumenpresse selber bauen vs. Bügeleisen

Im Buch wird Schritt für Schritt erklärt, wie du selbst eine Blumenpresse bauen kannst. Da ich einfach viiiiieeeel zu ungeduldig für derlei langwierige Prozesse bin, habe ich letztens die Bügeleisen-Methode ausprobiert. Und was soll ich sagen? Ich bin begeistert! Man feuert das Bügeleisen einmal an und kann dann schön einen großen Schwung an Blüten pressen und konservieren. Auch von den Farben bin ich total überzeugt. Hier fehlen allerdings noch die Langzeitfolgen, um das abschließend zu betrachten.

Um die Blüten mit dem Bügeleisen zu pressen, legst du diese idealerweise zwischen Löschpapier. Es geht auch Küchen- oder Toilettenpapier, aber man sieht auf dem unteren Bild beim Mohn ganz gut die Prägung des Küchenpapiers, das kann natürlich störend für den ein oder anderen sein. Dann bügelst du drauf los. So geben die Blüten ihre Feuchtigkeit ins Papier ab und werden durch den Druck des Bügeleisens gleichzeitig gepresst. Ideal, um noch am Tag des Sammelns mit der Bastelei loszulegen. Gerade für das Basteln mit Kindern ist diese Methode (unter Aufsicht) doch perfekt, oder?

DIY Ideen mit Trockenblumen

Im Buch werden die verschiedensten Ideen für das Basteln mit Trockenblumen gezeigt. Vom klassischen Wandschmuck wie Kränze oder Bilder, über Blütenseife zu Kerzen und ganz spannend: Drucken mit Pflanzen.

Insgesamt gibt es 14 verschiedene DIY-Projekte und sogar für die Weihnachtszeit ist etwas dabei! Ich finde, die Auswahl der Projekte ist sehr gelungen, da sie super inspirierend sind. Durch die Wahl der Blüten und Gräser wird das Ergebnis bei jedem total anders aussehen. Ich habe mich direkt an einen Kranz für die Wand gewagt.

DIY Kranz aus getrockneten Gräsern selber machen

Ich hatte mir als Ziel gesetzt, alle Gräser auf unseren Wiesen zu finden, da ich viel mit den Hunden herumstreife und dabei die Pflanzen um mich herum immer aufmerksam beobachte, war das auch nicht schwer. Unsere Wiesen und Wälder sind so vielfältig! Alles, was du für diesen Kranz brauchst ist ein Metallring (ich habe einen goldenen verwendet mit einem Durchmesser von 20 cm), etwas Blumendraht und natürlich viele unterschiedliche Gräser. Ich bin folgendermaßen vorgegangen: bündel immer gleiche Gräser zu kleinen Sträußen und umwickel diese mit Draht, so dass sie in Form bleiben. Dann befestige alle Sträuße eben so mit Draht nach und nach am Ring.

Ich habe jeden kleinen Strauß einzeln gebunden, immer, wenn ich ihn nach meinem Geschmack gut einsetzen konnte. Wenn ich so einen Kranz noch mal mache, werde ich auf jeden Fall alle Sträuße zu Beginn binden, um dann besser schauen zu können, in welcher Komposition ich sie insgesamt verbinde. Natürlich könnte man so auch einen komplett geschlossenen Kranz fertigen, aber da ich ja einen goldenen Ring verwendet hat, der ebenso einen Deko-Akzent setzen soll, wollte ich nicht den ganzen Ring verdecken.

Ich bin soooo glücklich mit dem Ergebnis: die unterschiedlichen Farb-Nuancen und Oberflächen der einzelnen Gräser! Alles fügt sich so schön zusammen und passt perfekt an unsere grün-graue Wand! Und erst der Geruch beim Basteln! Wie auf einer Sommerwiese. Da ich alle Gräser in meinem Heimatort und teilweise sogar bei meinen Eltern im Garten gesammelt habe, hat das direkt Kindheitserinnerungen geweckt.

Mein erster Plan für die gepressten Blüten ging leider nicht auf. Ich wollte diese zusammen mit Makramee präsentieren. Aber ich habe schon eine neue Idee, die ich ganz bald im Blog zeige, dann geht es aber ums Sticken und es gibt wieder ein Gratis-Muster für euch!

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